Aufnehmen
Wir setzen uns neben Ihre Leute und sehen zu, wie sie arbeiten. Nicht wie es im Organigramm steht, sondern wie es wirklich läuft — inklusive der Umwege, die jeder kennt und keiner aufschreibt.
ca. 3 TageINQA-Coaching · 80 % Förderung · für Steuerkanzleien
Die Modelle sind längst gut genug, um Abstimmungen, Rückstellungen und Abgrenzungen zu übernehmen. Sie scheitern an etwas anderem: Niemand hat je aufgeschrieben, wie Ihre Kanzlei diese Dinge tut.
Ausgangspunkt und Ziel
Sehen Sie sich die linke Spalte an. Wenn Sie sich in drei von fünf Punkten wiederfinden, ist das kein Versäumnis, sondern der Normalzustand in fast jeder Kanzlei dieser Größe.
Der Nebeneffekt, den Kanzleiinhaber meist unterschätzen: Was aufgeschrieben ist, lässt sich übergeben. An eine Vertretung, an einen Nachfolger, an einen Käufer. Wissen, das nur in Köpfen steht, ist im Verkaufsfall nichts wert.
Verschwiegenheit und Datenschutz
Sie sind Berufsgeheimnisträger nach § 203 StGB. Wer das beim Thema KI überliest, handelt sich kein Datenschutzproblem ein, sondern ein Strafbarkeitsrisiko. Deshalb steht es hier vorne und nicht im Kleingedruckten.
Sie bekommen von uns die Prüfliste, an der jeder Anbieter zu messen ist:
Rechtslage nach dem Stand von August 2026. Die Einbindung externer Dienstleister ist seit der Neufassung des § 203 StGB ausdrücklich zulässig — aber an Bedingungen geknüpft. Wir stellen die Anforderungen zusammen; die berufsrechtliche Würdigung im Einzelfall bleibt bei Ihnen und Ihrer Kammer.
Das eigentliche Hindernis
Ein erfahrener Berufsträger sieht eine BWA an und sagt: „Bei dem Konto habe ich ein komisches Gefühl." Dann zieht er das Kontenblatt. Dieses Gefühl ist zwanzig Jahre Berufserfahrung — und es steht nirgends.
Solange es nirgends steht, kann es niemand übernehmen. Kein neuer Mitarbeiter, keine Vertretung im Krankheitsfall, kein Nachfolger. Und keine KI.
„Wenn wir nicht in der Lage sind, einem Mitarbeiter zu erklären, wie eine BWA zu analysieren ist, können wir es auch der KI nicht beibringen."
Ein Anbieter von KI-Automatisierung für Kanzleien über den eigenen Engpass — und darüber, dass die Grundlagen dafür „ein halbes Jahr bis ein Jahr" brauchen.Was Sie davon haben
Ihre erfahrenen Leute verbringen ihre Tage nicht mehr damit, dasselbe zu erklären. Das ist die Zeit, die heute unsichtbar verschwindet — sie taucht in keiner Auswertung auf, kostet aber am meisten.
Bei Pauschalhonorar oder StBVV bleibt jede eingesparte Stunde bei Ihnen. Wer seine Abläufe kennt, kann sie verkürzen — wer sie nicht aufgeschrieben hat, kann nur schneller arbeiten.
Kein Ablauf hängt mehr an einer einzigen Person. Krankheit, Kündigung und Ruhestand hören auf, planbare Katastrophen zu sein — und die Haftung sinkt, weil Prüfschritte dokumentiert sind.
Neue Mitarbeiter lesen sich ein, statt sich alles zeigen zu lassen. Bei angespanntem Bewerbermarkt entscheidet oft, wie schnell jemand produktiv wird — nicht, wen Sie bekommen.
Was in den zwölf Tagen passiert
Kein Strategiepapier. Am Ende liegen beschriebene Abläufe vor, nach denen in Ihrer Kanzlei tatsächlich gearbeitet wird.
Wir setzen uns neben Ihre Leute und sehen zu, wie sie arbeiten. Nicht wie es im Organigramm steht, sondern wie es wirklich läuft — inklusive der Umwege, die jeder kennt und keiner aufschreibt.
ca. 3 TageJeder wiederkehrende Ablauf wird zu einem Kapitel Ihres Taktbuchs — mit klaren Prüfpunkten: Was wird geprüft, in welcher Reihenfolge, wann wird zurückgefragt, wann ist es fertig. Genau die Form, die auch eine Maschine lesen kann.
ca. 6 TageDas Taktbuch wird an echten Fällen erprobt und dort korrigiert, wo es nicht trägt. Ihre Mitarbeiter lernen, es selbst weiterzupflegen — sonst veraltet es im ersten Quartal.
ca. 3 TageWas es kostet
INQA-Coaching ist ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, finanziert aus dem Europäischen Sozialfonds Plus. Gefördert wird die Beratungsleistung eines autorisierten INQA-Coaches.
| Position | Betrag netto | Ihr Anteil |
|---|---|---|
| Tagessatz, maximal förderfähig | 1.200 € | 240 € |
| Beratungstage, maximal | 12 | — |
| Beratungshonorar gesamt | 14.400 € | 2.880 € |
| Zuschuss durch INQA | 11.520 € | 0 € |
Förderquote 80 % des förderfähigen Honorars, gedeckelt auf 1.200 € netto pro Beratungstag. Auszahlung im Erstattungsverfahren. Der Umfang wird im Einzelfall mit der INQA-Beratungsstelle festgelegt; zwölf Tage sind das Maximum, nicht die Regel.
Voraussetzungen
Gefördert wird ausschließlich die Beratung. Womit Sie Ihre Abläufe anschließend automatisieren, entscheiden Sie — und bleiben wechselfähig.
Warum jetzt
Ein Anbieter berichtet öffentlich von einem Jahresabschluss, der zuvor rund zwanzig Stunden brauchte und nun in etwa vier fertig war — bei unverändertem Honorar nach Pauschale oder StBVV. Ob es bei Ihnen dieselbe Größenordnung wird, hängt an Ihren Mandaten. Die Richtung ist die entscheidende Information.
Wer diesen Hebel hat, kann bessere Leute bezahlen und wählerischer bei Mandaten sein. Wer ihn nicht hat, konkurriert weiter über Stunden. Die Kanzleien, die 2027 vorne liegen, schreiben ihre Abläufe jetzt auf — die Vorstufe dauert Monate, nicht Wochen.
Wer kommt
Bei uns sitzen Ihnen die beiden Menschen gegenüber, die auch die Arbeit machen — vom ersten Gespräch bis zum letzten Beratungstag. Kein Junior, der übernimmt, wenn der Vertrieb weiterzieht. Beide sind autorisierte INQA-Coaches.
Fachinformatiker mit Schwerpunkt Prozessoptimierung. Baut die Systeme, über die alle reden, selbst — und weiß deshalb sehr genau, woran Automatisierung in der Praxis scheitert: fast nie an der Technik, fast immer an Abläufen, die nur in Köpfen existieren.
Seit Jahren selbstständig und kommt von der Feuerwehr. Dort funktionieren Abläufe unter Druck, weil sie vorher aufgeschrieben und geübt wurden — nicht, weil jemand besonders erfahren ist. Genau dieses Denken bringt er in Ihre Kanzlei: Standardabläufe, die auch am 28. Februar tragen.
Diese Kombination ist der Grund, warum wir uns diese Zielgruppe überhaupt vornehmen: Der eine kennt die Technik von innen, der andere weiß, wie man Wissen aus Köpfen in belastbare Abläufe bringt. Beides einzeln reicht nicht.
Nächster Schritt
Wir sehen uns einen einzigen Ihrer Abläufe an — Lohnkonten, Umsatzsteuer, den Jahresabschluss, was Sie wollen — und Sie sehen an diesem Beispiel, wie viel davon heute nur in Köpfen steht. Danach entscheiden Sie, ob sich der Antrag lohnt.
Der formale Weg läuft anschließend über eine regionale INQA-Beratungsstelle, die die Förderfähigkeit feststellt. Die Anmeldung dort begleiten wir.
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